Projekte mit ELV-Sensoren
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Projekte für die 433Mhz-Sensoren der Serie WS2000 von ELV finden sich im folgenden Text.
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Projekte mit den Empfängern für die 868Mhz-Serie WS300 (WS300PC,WDE1,IPWE1 und FS20WUE) sind hier beschrieben.
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Eine Beschreibung meines WS300Series-Modul für IPSymcon und Download-Möglichkeit liegt hier
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Die Beschreibung der Dekodierung von ELV-(Wetter-)Sensoren aus den Daten der Empfängern CUN und CUL
von www.busware.de für IPSymcon mit PHP liegt hier.
Stationen in 433Mhz Technik
Leider sind das PC-Interface WS2000PC und WS2500PC nicht in der Lage, die Daten aller möglichen Sensoren auch an den PC zu übertragen, da in deren Datensatz nur ein Wind- und ein Regenmesser vorgesehen ist.
Abhilfe schafft die Verwendung eines anderen Empfängers wie der PC-Wettersensor-Empfänger-Bausatz ELV 68-390-61.
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Dieses besitzt dann aber keinen Pufferspeicher, so dass der PC ständig online sein muß. Dafür können dann aber auch offiziell nicht vorgesehene Sensoren wie mehrere
Wind- und Regenmesser (siehe Umadressierung von Sensoren)verwendet werden. Weiterhin können auch die Befehle an des Funkschaltsystem FS10 empfangen werden, so das sich dieser Bausatz auch gut als Funktionskontrolle verwenden läßt.
(Stand 2009: Der Empfängerbausatz scheint ausverkauft zu sein und wurde auch aus dem ELV-Katalog genommen)
ELV am IPAQ: Erweiterung von Sven Ketels WetterLite
Ich habe meinen IPAQ zur Kontrolle an den Empfänger angeschlossen und kann mir mittels Wetterlite die empfangenen Datensätze anzeigen lassen.
Eine von mir angepasste Version zur Anzeige aller Sensoren habe ich hier abgelegt. Einfach auf dem Ipaq die bestehende Datei ersetzen.
Anschluss an Beck-IPC
Weiterhin arbeitete ich an einem Projekt mit einem IPC@CHIP von Beck, der die Daten des Sensors entgegennehmen und über TCP weitergeben kann. Angeschlossen ist daran ist auch ein CF-Interface, worauf die Daten dann bis zur Abholung gepuffert werden können. Da die Firmware des IPC@CHIP auch schon einen Webserver enthält, ist mit dieser zigarettenschachtel großen Kiste und dem Empfänger schon eine komplette internetfähige Wetterstation möglich.

Auf dem Bild ist oben das Netzteil, darunter der ELV-Empfängerbausatz und rechts das Entwicklungsmodul DK40 von Beck mit aufgesetztem CF-Interface von Frank Steiger mit gerade übrigen 8MB CF-Karte von meiner letzten Digitalkamera.
Da sich der IPC@CHIP wie ein x186-PC verhält (mit 512 kb Flash und 512kb Sram,2seriellen Ports, 10Mb Ethernet Interface, incl. Dos und Softwareinterupts), kann er bequem mit jedem 186-DOS-Exe erstellenden Compiler wie Borland C++ 4.5(5.02) oder Borland Pascal programmiert werden.
Mein Prototyp kann im Moment die Daten des Empfängers verarbeiten und auf der Flashdisk als Datei ablegen, die man sich dann per ftp holen kann.
Den Quelltext dazu kann man sich hier mit Quelltext downloaden.
Das Projekt mit dem Beck-IPC ist sicherlich Ausbaufähig, habe ich aber aus Zeitgründen nicht mehr verfolgt. Mittlerweile gibt es von Beck ein neues Startset DK-50, welches aber mit 269 Eur + Mwst deutlich teurer, dafür aber mit Borland-C 5.02 kommt.
Details gibt es hier
Nutzung des Lantronix-Redirectors als langes Com-Kabel
Ein billigere Möglichkeit bietet der Xport bzw dessen WLan-Variante WiPort
von Lantronix, für den Segor-Elektronik in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift c't ein com2lan-Adapter für unter 100Eur
(Xport A-Platine) entwickelt hat.
Der Xport hat einen kompletten Java-fähigen Webserver und (für mich am interessantsten) bietet einen Port-Redirektor an,
mit dem man quasi das serielle Kabel des Empfängers über das Internet bis zum heimischen PC verlängern kann.
Com2Lan-A-Platine mit ELV-Empfänger
Damit funktioniert die ELV-Software und jegliche andere Software für den Empfänger. Für die WS2500 sind allerdings Probleme zu erwarten, da diese
ein bestimmtes Timing der Handshake-Leitungen erfordert, welche der Xport nicht (ohne weiteres)bedienen kann. Dort müssen alle Parameter
im Voraus definiert werden.
Für den Com2Lan-Adapter gibt es bei Segor auch eine B-Platine mit einem zusätzlichen AVR-Mega8535 Risc-prozessor, der
diese Aufgabe aber erledigen könnte. Diese Platine wird einfach auf die Com2Lan-Platine aufgesteckt.
Eine andere Möglichkeit wäre, sich eine eigene Empfangsplatine Platine mit dem als Ersatzteil erhältlichen Dekoder-Chip ELV00185
zu basteln und diese direkt wie die B-Platine auf den Com2Lan-Adapter aufzustecken.
Einfaches Wetter-Daten Auslese- und Uploadprogramm
Für einen anderen Wetterfreund habe ich auch eine Auslese- und Internet-Uploadsoftware für den ELV-Empfänger in Visual-Basic
geschrieben. Diese mehr als Demo zu vestehende Software dekodiert die Daten und übergibt sie via http-aufruf an eine entfernte Webseite, die dann die Weiterverarbeitung übernimmt.
Als Beispiel wird eine einfache Anzeige-PHP-Seite aufgerufen, die von dem Programm gleich mit angezeigt wird.
Das Programm kann man sich hier downloaden. Die Quelltexte habe ich
hier abgelegt.
weitere kommerzielle Software
- Die Software IP-Symcon kann die Daten des ELV-Empfängers visualisieren. Durch eine sehr clevere Integration der PHP-Engine kann man die Software nach eigenen
Ansprüchen beliebig erweitern. So kann man Schaltvorgänge in anderen (zB. FS20-) Systemen bei bestimmten Wetterwerten auslösen oder auch nur Statistiken führen.
Auch die Anzeige in einer Web-Umgebung ist integriert. Der Anschluss des Wetterempfängers über das Netzwerk mittels XPORT wird ebendso unterstützt.
Es gibt Module für ein breites Spektrum von Hardware, die beliebig miteinander verscriptet werden können. Insbesondere in der Homeautomatisation hat die Software viele Anwender gefunden.
Ein paar Module dort sind auch von mir...
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Mit der Software ProfiLab Expert kann man die Daten des Wetterempfängers in eine Simulation übernehmen,
mit der dann beliebig andere Vorgänge mit den integrierten Modulen ausführbar sind. Die Dort erstellten Projekte kann man zusammen mit einer selbst erstellten grafischen Frontplatte kompilieren
und an Andere als execute_only-Funktion weitergeben.
Bemerkungen zum Funkprotokoll
Übrigens hält ELV das Übertragungsprotokoll urheberrechtlich geschützt und ist sogar gegen legal(reverse durch Analyse) gewonnene Veröffentlichungen dazu im Internet vorgegangen.
Damit dürfte sich auch die Entwicklung alternativer Empfänger-Hardware erledigt haben, so das mit keinen Entwicklungen außerhalb von ELV gerechnet werden kann.
Somit lohnt es sich meiner Meinung nach nicht, in die Analyse des Funkprotokolls Zeit und Mühe zu investieren, um hinterher von Rechtsverdrehern auch noch ruiniert zu werden.
Mit dem Empfängerchip ist alles da, was man braucht.
Der im Protokoll vorgesehene Pyranosensor wurde nie entwickelt.
Die 433Mhz-Technik ist tot
Mittlerweile (Stand 2010) sind nur noch Restbestände von Sensoren und keine Empfänger für die WS2000-Serie mehr lieferbar.
Offensichtlich setzt man nur noch auf 868Mhz-Stationen wie die WS300
bzw. fungiert lediglich als Reseller für andere Hersteller.
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letzte Änderung 02.05.2012